Ich habe eine dreijährige Tochter, welche leider seit ihrer Geburt Allergien hat. Sicher war es für mich ein großer Schock, als ich es erfuhr, zumal sich ja jede Mutter ein gesundes Kind wünscht. Doch mit der Zeit muß ich sagen, dass ich es mir viel schlimmer vorgestellt habe, dank hilfreicher und wirkungsvoller Medikamente sind die Symptome gut in den Griff zu kriegen. Wenn man genau weiß, auf was man allergisch reagiert, kann man versuchen, diese Dinge zu meiden. Sicher ist das nicht immer möglich, wenn man beispielweise auf Pollen reagiert. Meine Tochter hat das Pech, und reagiert auf eine Menge Sachen, was nun mal leider nicht zu ändern ist. Das Schlimme ist, das sie es einfach noch nicht versteht. Oft steht sie im Supermarkt vor dem Obstregal und möchte eine Orange essen, doch leider darf sie nicht, weil sie auch auf Zitrusfrüchte allergisch ist. So zieht sich das dann immer weiter, möchte sie zum Beispiel einen Fruchtsaft trinken, egal ob Direktsaft oder Saftkonzentrat, muß ich genau aufpassen, welche Früchte verwendet wurden. Bei Nahrungsmittelallergien ist es besonders wichtig aufzupassen, wenn man da das Falsche ißt oder trinkt, kann das sogar tödlich enden. Schon aus diesem Grund hoffe ich, daß meine Kleine schnell groß wird und versteht, dass ich ihr all die Dinge nicht verbiete, sondern dass sie ihr schaden. Zum Glück gibt es ja noch eine Menge anderer Früchte, welche sie essen kann, und andere Säfte, welche sie trinken kann, zum Beispiel Apfelsaft oder Kirschsaft. Es ist also nicht ganz so schwer auf etwas zu verzichten, wenn man so viele Alternativen geboten bekommt.



