Nehmen wir zu Anfang doch einfach mal Susi. Susi ist unter diversen Nicks unterwegs (wer ist das nicht?), so zum Beispiel als geilestudentin, Sexy Susi, Lovegirl , Susanne privat, GS69 Video oder GS69 TV bei px24. Ich bin ihr vor einigen Jahren zum ersten Mal begegnet und war bei der ersten Begegnung extrem angetan. Ein kleines Rollenspiel, bei dem wir uns einfach prima ergänzt haben, es hat sehr viel Spaß gemacht und war einfach ein großes Vergnügen. Natürlich bin ich wieder und wieder gekommen, aber irgendwie hat sich dann so ein Professionalisierungsgefühl eingeschlichen, das weniger aufregen war. irgendwann hatte ich dann das Gefühl, dass sie fernsieht, während sie ihre Camshow macht, ein wenig antörnendes Gefühl.
Irgendwie bin ich auf Susis Newsletter gelandet und so kann ich seit einiger Zeit beobachten, wie sie sich weiter entwickelt. Cam-Newsletter sind ja ohnehin eine etwas problematische Sache, besonders wenn das Verdienstinteresse allzu deutlich wird und bei Susis Newslettern passiert das ab und an. 'Bitte immer über meine Seite auf die Cams gehen', ''Bezahlt für meine Bilder dann bekommt ihr mehr davon' - je weniger Chance man auf die Illusion hat, dass das alles rein privat und aus Vergnügen passiert, desto... schader. Unschön und passend dann natürlich auch die Erfahrung anderer Leute, dass es das fast schon übliche Livedate-Problem zu geben scheint.
Was mir aber wirklich ein ganz mulmiges Gefühl gegeben hat, das war dann zu sehen, wie sich auch Susis Körper im Lauf der Zeit verändert hat. Am Anfang frisch und lustvoll, wirkt er auf mich jetzt wirklich nur noch wie ein Objekt, zum Geldverdienen getunt. Da ist sie nun wirklich nicht die einzige, Brustvergrößerungen sind bei Senderinnen ja anscheinend selten die Ausnahme, MeliX oder Jessi Lee James sind Beispiele, über die ich sicher auch noch berichten werde. Und selten ist es ein ästhetischer Fortschritt und immer wieder muss ich anfangen darüber nachzudenken, was das Geschäft mit den Körpern dieser Frauen macht. Und dann auch mit meinem? Und das sind dann auch wieder die Momente, in denen ich abschalte. Und gar nicht traurig darüber bin.



